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Verschaltung Reihenverschaltung oder Parallelverschaltung der Solarmodule - zwei unterschiedliche Anlagenkonzepte mit dem selben Ziel Für Solargeneratoren in netzgekoppelten Solarstromanlagen werden viele Solarmodule zusammengeschaltet, entweder in Reihe oder parallel oder in einer Kombination aus beiden. Aufgrund der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten lassen sich ganz verschiedene Anlagenkonzepte realisieren, die wegen ihrer Vor- und Nachteile für bestimmte Anwendungsfälle geeignet sind. Dementsprechend wurden zu den verschiedenen Anlagenkonzepten passende Netzeinspeisegeräte entwickelt. Wechselrichter
für Reihenschaltung Wechselrichter
für Parallelverschaltung Wechselrichter
für Paarmodulverschaltung
Dazu möchten wir Ihnen zunächst einige Hinweise geben.
Zur
Verdeutlichung ein Beispiel: Stellen Sie hingegen die 100 Batterien auf ein Stahlblech mit dem Minuspol nach unten und verbinden die Pluspole auf der oberen Seite der Batterien ebenfalls mit einem Stahlblech, haben Sie zwischen den beiden Stahlblechen immer noch lediglich eine Spannung von 9 V/DC anliegen. Die vorhandene elektrische Energie ist aber in beiden Fällen dieselbe, - einmal allerdings sehr gefährlich und nur mit erhöhter Vorsicht zu genießen.
Ab 120 Volt Gleichspannung besteht bei Kontakt Lebensgefahr!
Bei Defekten oder Störungen im System (z. Bsp. Anschlussdosen, Kabel, Wechselrichter, Zelloberfläche...) kann es ausserdem zu gefährlichen Lichtbögen kommen!
[Fernsehbericht in der SWR-Sendung "im Grünen"] 22.Symposium Photovoltaische Solarenergie Staffelstein: [Photovoltaikanlage gerät in Brand]
Wechselrichter:
Unser Lösungsvorschlag = Kleinspannung!
Verschalten Sie die Module einzeln oder maximal paarweise und führen Sie diese dann direkt und parallel (Parallelverschaltung) an die Wechselrichter. Damit reduzieren Sie die Gleichspannung erheblich auf nur noch ca. 70 Volt (Kleinspannung) und damit unter die nach DIN VDE 0100, als lebensgefährlich eingestufte DC-Spannung von 120 Volt! Aufgrund dieser niedrigen Gleichspannung reduzieren Sie die Gefahren aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage erheblich (Lichtbogenzündung, Stromschläge ect.) Das bedeutet zwar einen Mehraufwand in der Anschaffung und Montage, aber im Gegenzug dafür erhalten Sie die maximale Sicherheit und Ertragsausbeute (siehe nächster Abschnitt "Ertragssicherheit") und damit ist der Mehraufwand in den meisten Fällen wieder kompensiert! Allerdings ist das mit herkömmlichen Stringwechselrichtern nicht möglich! Dafür hat die Solarconsult AG die Wechselrichter der Baureihe "Solarinvert PPI - Professional Protecting Inverter" entwickelt und erfolgreich in mittlerweile mehr als 2500 PV-Anlagen eingesetzt!
Das verstehen wir unter maximaler Sicherheit!
* (Extra Low Voltage = Kleinspannung)
Hinweis: Die Feuerwehren werden in aller Regel löschen und dabei die einschlägigen Vorschriften einhalten. Das ist ihr Auftrag und den nehmen Sie auch immer ernst. Allerdings kann niemand garantieren, dass im Zweifel, aus Eigenschutzgründen und wie schon mehr als einmal geschehen, die verantwortliche Einsatzleitung sich nicht doch für das "kontrollierte Abbrennen" entscheidet. Die Wahrscheinlichkeit, dass das geschieht, kann aber deutlich verringert werden, wenn der Feuerwehr bekannt und klar ist, dass die Gefahren durch hohe DC-Spannungen nicht vorhanden sind!
Ein weiterer Aspekt in Punkto Sicherheit, ist die Ertragssicherheit: Denn Sie erhalten Ihre garantierte Einspeisevergütung nicht für gekaufte KWpeak, sondern für tatsächlich damit produzierte KWh! Und da kann es schon mal vorkommen, dass Anlagen mit gleicher KWpeak-Leistung bei exakt gleicher Ausrichtung, Neigung und Verschattungssituation, in der Realität doch deutlich unterschiedliche Erträge bringen! Das liegt dann zum Beispiel an den verwendeten Zellen, den eingesetzten Wechselrichtern, der Verkabelung, der Systemtechnik usw. Durch die Parallelverschaltung oder Paar-Verschaltung, verkleinen Sie die Strings und begrenzen die gegenseitige Abhängigkeit auf maximal zwei Module. Fällt dann ein Modul zum Beispiel durch Verschattung/Verschmutzung/Degradation in der Leistung ab, wirkt sich das maximal auf ein zweites Modul aus während alle anderen weiterhin volle Leistung erbringen! Tipp: Lesen Sie auch unsere Ausführungen unter Grundlagen/EEG Warum ist Verschattung so kritisch? Der „Gartenschlaucheffekt“! Wird eine Solarzelle verschattet, kann sie keinen Strom mehr produzieren. Sie verhält sich dann wie eine in Sperrichtung geschaltete Diode. Fließt aber durch eine einzige Zelle kein Strom mehr, kann durch sämtliche mit ihr in Reihe geschalteten Zellen kein Strom mehr fließen. Man spricht hier auch vom sogenannten „Gartenschlaucheffekt“: Wird ein Schlauch an einer einzigen Stelle zugedrückt, kommt am Ende weniger Wasser raus. Weil die Zelle bei Beschattung als Diode in Sperrichtung wirkt, liegt dann an der Solarzelle eine Spannung (die Summe der übrigen in Reihe geschalteten Solarzellen) an, die höher ist als die Durchbruchspannung der Diode. Der Strom "bricht" bei hoher Spannung "durch", die Zelle wird extrem heiß und kann dadurch (stellenweise) dauerhaft beschädigt werden ("Hotspot"). Die Verschattung einer Zelle hat somit direkte Auswirkungen auf den Anlagenertrag, denn durch die Reihenschaltung der Module innerhalb eines Strings bestimmt die am geringsten bestrahlte Solarzelle die Stromstärke (und damit die Leistung) des gesamten Strangs. Welche
Verschattungsarten gibt es? Dauerhafte
Verschattungen Siehe unsere Ausführungen zum Thema [schwächstes Glied]
Gerade,
wenn eine PV-Anlage finanziert wird, ist es wichtig, langfristig, seriös
ermittelte,
Leistungsverluste durch hohe Systemspannungen Kaum einer hat bisher was davon gehört aber die Nichtbeachtung dieser Tatsache kann aus Ihrem Photovoltaik-Investment eine echte Fehlinvestition machen! Die Rede ist von einem Phänomen, das die Wissenschaftler mit "High Voltage Stress" (HVS) oder "Potential Inducted Degradation" (PID) bezeichnen. Frei übersetzt also ein spannungsbedingter Leistungsverlust! "PID" tauchte erstmals 2006 in der breiten Öffentlichkeit auf. Es betraf Hochleistungsmodule eines US-amerikanischen Solarkonzerns, welcher gerade mit "Weltrekordwirkungsgraden" geworben hat und dessen Kunden eben genau deshalb diese Module gekauft haben! Es traten Ertragsverluste von 20 Prozent und mehr auf! Es sind Fälle bekannt und dokumentiert, in denen bei Hochleistungsmodulen in Serienschaltung und Einsatz von trafolosen Wechselrichtern, Leistungsverluste von bis zu 30 Prozent auftraten!
Hintergrund dafür ist eine Potenzialbildung und sogenannte Leckströme
im Solarmodul, die eben nur bei hohen Spannungen jenseits der Kleinspannungsgrenze
von 120 Volt auftreten können. Bei herkömmlichen und aktuellen
Photovoltaik-Anlagen in Reihenschaltung kommen DC-Spannungen von teilweise
bis zu 1000 Volt und mehr vor!
Leistungsverluste durch Wärmeentwicklung im Wechselrichter Bei der herkömmlichen Reihenverschaltung werden nicht selten Wechselrichter mit mehreren tausend Watt Leistung und mehreren hundert Volt DC-Eingangsspannung eingesetzt um letztlich auch Kosten zu sparen. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass diese Geräte, eben weil sie so viel Leistung verarbeiten müssen von sich aus schon sehr viel Wärme produzieren und sehr empfindlich auf hohe Umgebungstemperaturen reagieren. Betrachtet man dann noch die recht kompakte Bauweise (möglichst viel Leistung auf möglichst wenig Gehäuse) wird einem schnell klar, dass hier hohe Betriebstemperaturen entstehen können. Aus diesem Grund werden diese Wechselrichter meistens im kühlen Keller installiert. Was dann aber wieder dazu führt, dass die komplette DC-Verkabelung mit mehreren hundert Volt durch das ganze Haus bis zum Montageort der Wechselrichter geführt werden muss. Es
gibt auch Stimmen, vor allem bei der Feuerwehr, die den Montageort Keller, aus
Sicherheitsgründen, Wenn Sie nun aber lediglich ca. 70 Volt Eingangsspannung und zum Beispiel nur 2000 Watt (2 kWp) verarbeiten müssen und die WR über ein vernünftiges Kühlsystem verfügen, können sie auch mal im Dachboden installiert werden, ohne dass allzugrosse Ertragseinbußen zu befürchten sind. Leistungsverluste durch mismatching und Messtoleranzen Unter mismatch sind Leisungsverluste von in Reihe geschalteten Photovoltaik-Modulen zu verstehen, wenn diese Module ein unterschiedliches Leistungsvermögen besitzen. Auch hier begrenzt dann das schwächste Modul die Leistung des gesamten Strings. Daher ist es wichtig, möglichst gleich starke Module im String zu vereinen, was entweder durch eine sehr geringe herstellerseitige Streuung oder durch Sortieren anhand der Flashliste (nach Strom) ermögicht werden kann. Leider ist aber auch das keine Garantie dafür, dass nicht mal ein "Ausrutscher" dabei ist. Denn was vielen nicht klar sein dürfte: Auch die sogenannten Flasher [siehe Fertigung und Kontrolle] unterliegen einer Messtoleranz von bis zu 5%. Weitere mismatching-Verluste können entstehen, durch unterschiedliche Bedingungen im Strang, wie beispielsweise unterschiedliche Modulneigung, Ausrichtung oder Fabrikate. Solarconsult empfiehlt den Einsatz von Wechselrichtern der Marke "SolarInvert PPI"
Leistungsverluste durch Degradation der Zellen Die
Solarzellen unterliegen einer gewissen, wenn auch, in der Regel, sehr
geringen Alterung und damit verbunden auch einer Leistungsabnahme. Aus
diesem Grund werden ja auch Leistungsgewährleistungen (siehe weiter
unten) abgeben. Wenn aber nun nur eine Zelle auf einem Modul, aus welchen
Gründen auch immer, schneller als üblich altert und damit
das ganze Modul und letztlich auch den ganzen String mit nach unten
zieht, ist es wichtig, dass dieses eine Modul möglichst einfach
und kostengünstig identifiziert werden kann. Je mehr Module aber
in Reihe geschalten werden, desto schwieriger wird dieses Unterfangen.
Denn der Betreiber bemerkt ja nur, dass der String deutlich in der Leistung
nachlässt, aber nicht welches Modul das verursacht. Hier sind nun
Messungen unter Standart-Test-Bedingungen (STC-Conditions 25°C Zelltemperatur,
1000 W/m² Einstrahlung, AM: 1,5) notwendig um einen Gewährleistungsfall
nachzuweisen. Unter Umständen muss dann jedes Modul des Strings
einzeln abmontiert und vermessen werden z. Bsp. beim Fraunhofer Institut
ISE. Vorsicht bei Installation auf Flachdächern Auf Flachdächern müssen die Photovoltaikmodule aufgeständert werden. Kann die hierfür notwendige Unterkonstruktion nicht fest mit dem Dach verbunden werden, muss diese mit ausreichendem Zusatzgewicht (meist Kies oder Betonplatten) ballastiert werden. Das notwendige Gewicht hängt stark von der verwendeten Unterkonstruktion, Modulgrösse, Neigung, Dachhöhe und vom Montageort (Windlastzonen ab). Wir empfehlen dringend, die angebotene Unterkonstruktion und die angegebene Ballastierung durch einen Statiker individuell für Ihr Objekt bestätigen zu lassen! Windkanaltests die nur die Anströmung bei einem bestimmten Aufstellwinkel untersuchen, bieten keine Garantie dafür, dass Ihre PV-Anlage beim nächsten Sturm nicht doch "Flügel bekommt"! Siehe auch ---> [Orkan reisst Solaranlage vom Dach] Leistungsgewährleistung: "25 Jahre Leistungsgewährleistung auf 80% der Erträge" klingt zwar gut, sagt aber zunächst noch gar nichts über die tatsächliche Garantie-Leistung und die Leistungsvoraussetzungen aus. Hier gibt es gewaltige Unterschiede! Was nützt Ihnen eine "Garantie", wenn Sie die Module zum Vermessen nach China schicken müssen oder Sie lediglich mit 10 Euro abgespeist werden können? Oder der Garantiegeber nicht mehr existiert? Siehe auch Leistungsverluste durch Degradation der Zellen - voriger Absatz Allerdings decken die Gewährleistungen in der Regel nicht die Montage- und Transportkosten ab, ebensowenig wie einen eventuellen Ertragsaufall. Hierfür empfiehlt sich in der Tat der Abschluss einer [PV-Police]. Haftpflichtversicherung: Gebäudebrandversicherung: Eine parallel
verschaltete Anlage lässt sich leicht, ohne größere Zusatzkosten
in die Gebäudeversicherung integrieren,bei einer
reihen (string) verschalteten PV-Anlage sollte eine ausdrückliche Bestätigung
der Versicherungsgesellschaft eingefordert werden. Um
eventuelle Ertragsausfälle abzusichern, kann, wie oben schon erwähnt,
eine entsprechende [PV-Police] abgeschlossen werden! Sollten Sie also die Absicht haben, eine reihenverschaltete Solarstromanlage zu installieren, empfiehlt sich eine konkrete Nachfrage nach einem weiterhin gültigen Versicherungsschutz. Verlangen
Sie in diesem Fall explizit von Ihrem Versicherungsunternehmen einen Nachtrag
zu Ihrem Versicherungsschein, in dem der Einschluss dieser Anlage eingeschlossen
ist. Nach entsprechenden Recherchen ist es gelungen, Auflagen und Vorschriften zu finden, die hier greifen und bei Nichteinhaltung den Versicherungsschutz gefährden könnten! Kunden der SolarConsult werden selbstverständlich darüber aufgeklärt!
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